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simonl´s » 2009 » Februar

Kunst und Essen

Sonntag, Februar 22nd, 2009

Noch ein Tag ist mir in Hamburg gegönnt. Ausgeschlafen und von Behrendts verabschiedet mache ich mich auf in die Stadt. Der übliche Kaffee mit Nußkringel am Hauptbahnhof. Dann Bilder entwickeln lassen für Edgars Geschenk. Bei 1000 Töpfe in der Spitalerstraße. Mein Lieblingsfotograf in Hamburg. Wieder durch den Hauptbahnhof durch zum Museum. Ich will mir die Bilderausstellung über Romy Schneider anschauen. Entdecke zu meiner Überraschung, dass im Haus auch Bilder von Roy Lichtenberg ausgestellt sind. Die geb ich mir gleich am Anfang. Auch seinen Lebensbericht. Anschließend zwei Stockwerke rauf zu Romy Schneider. Durch die Abteilung Antike durch. Kann mich so gar nicht dafür begeistern. Dafür für die Bilder. Einige kenne ich schon. Aber es lohnt sich. Gott sei Dank fast keine Sissi-Fotos. Die Ausstrahlung dieser Frau ist faszinierend.
Ich nutze noch die Möglichkeit in Hamburg und esse zum Zweiten Mal bei Din Hau. Es dauert ja doch wieder lange, bis ich dorthin komme. Ausserdem werde ich bei meinem nächsten Ausflug eher nach Weimar fahren. Da hab ich noch so manches zum Anschauen.
Ich hole die Bilder, fahre nach Allermöhe und setze mich in ein Kaffee. Lesen, Fußball schauen, abhängen. Dann noch Bier für Bernhard einkaufen. Hätte das doch glatt vergessen. Die Geschäfte haben am Samstag bis 22.00 h offen. Zurück zu Behrends. Auto einpacken, zweite Verabschiedung, Navi einstellen, tanken und dann los. In Hegnach werd ich erwartet. Viereinhalb Stunden Autofahrt. Genieße meine Hörbücher. Und den Tempomat.

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Kunst Essen

Samstag, Februar 21st, 2009

Heute einmal lange geschlafen. Frühstück ausgelassen. Dafür ein wenig mit Angelika geredet. Und dann mit Annegret, Lena und Edgar. Dann noch mit Gabi. Es wurde Zeit, den Computer zu schließen und in die Stadt zu fahren. Kleines Frühstück im Hauptbahnhof. Das gehört jetzt in Hamburg für mich schon einfach dazu. Und die Deichtorhallen. Hab mir die Ausstellung über Junge Deutsche Fotographie angeschaut. Lohnt sich. Zwei Projekte haben sich bei mir eingeprägt. Das Diplomprojekt einer Iranerin. Sie ist in Deutschland aufgewachsen und hat sich mit ihrer Heimatstadt Teheran auseinandergesetzt. In einem weiteren Projekt haben Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen Bilder beschrieben. Die Bilder waren auch ausgestellt, aber übermalt. Man konnte nur die Beschreibungen in den jeweils fremden Sprachen hören. Bilder entstanden dann vor dem Inneren Auge. Die Stimmaufnahmen wurden in ein einziges Bild übertragen. Als Frequenzband.
Nach 2 Stunden hab ich mich wieder aufgemacht und bin in eines meiner Lieblingslokale gegangen. Hab gegessen und am Frankreichprospekt gearbeitet. Ein kleiner Spaziergang und die schwerwiegende Entscheidung - Bleibtreu oder Jandl. Nach einigem Hin und Her hab ich mich für Jandl entschieden. Und gut daran getan. War sensationell. Die Musik, die Lesung, das Puplikum. Ein eindrücklicher Abend. Sicherheitshalber hab ich mir aber auch noch eine Karte für morgen abend mit Monika Bleibtreu reserviert. Mal schauen, ob ich das noch mitmache. Muss dann in der Nacht nach Hegnach fahren. Annegret und die Kids abholen. Sie wollen um 10 Uhr am Sonntag weiterfahren.

So, und hier noch ein paar Bilder von heute.

_dsc2616_dsc2617_dsc2628-neu@ Birgit: wie wärs mit Suppe, z.B. Knoblauchcremesuppe, dann Blattsalate mit Schafskäse (oder Camenbert) in Kürbiskernkrusterl, Balsamico und Kernöl, als Abschluß heiße Banane in Honig mit Schokoguß verfeinert. Dazu ein gut gekühlter Riesling oder Schilcher, zum Abschluß ein Rioja. Lasst es euch schmecken.

Hamburg

Freitag, Februar 20th, 2009

Hab gestern Nacht noch etwas gearbeitet und mir dann einen Film angeschaut. Über ein ägyptisches Poizeiorchester, das in Israel bei einer Eröffnung spielen soll und irrtümlich in enem anderen Ort landet, nicht so schnell weiterkommt und auf die Gastfreundschaft der Israelis angewiesen ist. Auch empfehlenswert.
Heute dann schon vor acht Uhr vom Telefon geweckt. Behrendts waren alle außer Haus. So hab ich gearbeitet, ein wenig gefrühstückt und bin dann in die Stadt gefahren. Hatte mit Volker Treffpunkt Deichtorhallen vereinbart. Da mir noch Zeit blieb, hab ich Kaffee getrunken und einen Blaubeerkuchen gegessen. Auf Empfehlung der Kellnerin mit Schlag. Der Kuchen sei mit viel Teig und Schlag wäre unumgänglich. Sie hatte recht. In Zukunft sag ich auch “viel Teig” für einen trockenen Kuchen.
Mit Volker dann durch die neue Hafencity flaniert. Mit der U-Bahn nach Altona, weil seine Pommesbude am Hafen geschlossen hatte. Pommes gegessen, zum Altoner Theater spaziert und entdeckt, dass heute im Polittbüro “Bülent Ceylan” spielt. Also ins Büro vom Altoner Theater und nachgefragt, wo wir das Polittbüro finden. Die freundliche Dame hat auch gleich im Internet nachgesehen und uns die Adresse genannt. In Weimar hätte ich mit der Frage nach dem Polittbüro nicht landen können. Hab mir dann noch ein Plakat geschnorrt und ab zum Hauptbahnhof.
Wir dachten kleines Theater. Denkste. Ca. 300 Plätze und alles ausverkauft. War ein toller Abend. Ich kenn Ceylan schon vom Fernsehen. Ein Mannheimer Deutschtürke. Am Montag hat er einen Auftritt bei Beckmann im ARD (denke ich).
Jetzt noch ein gemütlicher Ausklang. Werd lesen und mir ein Bier gönnen. Und überlegen, was ich morgen mache. Hab eine Karte reserviert für Monika Bleibtreu. Andererseits spielt Glawischnig Jazz und rezitiert Texte von Ernst Jandl. Wie unfair. Würde noch gerne hierbleiben und mir beides gönnen.

Hier noch ein paar Bilder von Weimar und Hamburg.

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über den Harz nach Hamburg

Mittwoch, Februar 18th, 2009

Nachdem ich gestern im Kino war, hab ich heute in der Thalia in Weimar das Buch entdeckt, das die Hauptperson des Filmes geschrieben hat. Jetzt weiß ich auch, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Hab gleich Geschenke eingekauft, falls ichmich dann doch auf den Weg nach Hamburg machen sollte. Was auch gut war. Ich sitz nämlich schon hier bei unseren Freunden. Vor dem Besuch in der Thalia war ich noch Kaffee trinken. Einen Pot. Und das übliche Butterlaugenbrezel. Bin zwei Stunden im Kaffeehaus gesessen und hab gelesen. Frau Paula Trousseau von Christoph Hein. Les ihn schon zum Zweiten Mal.
Am Nachmittag bin ich dann durch den Harz gefahren. Tolle Gegend und eine selektive Strecke (ehemalige DDR halt - schmale, kurvenreiche und löchrige Straßen). Hab die Fahrt sehr genossen. Und immer wieder Schnee. Bis kurz vor Hamburg.
In Hamburg dann schnell abendessen bei Din Hau. Wie immer Gebratene Nudeln mit Hühnerfleisch. Darauf hab ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Dann am Bahnhof noch einmal Kaffee und einen Nussring. Jetzt sitz ich Wohnzimmer und lass es mir gut gehen. Freu mich schon auf morgen. Will einen langen Spaziergang machen. Die Kulturinfos hab ich schon am Bahnhof mitgehen lassen. Werd mich morgen damit beschäftigen. Vielleicht Theater. Sicher “Der Vorleser”.

meine neue Liebe

Dienstag, Februar 17th, 2009

Ich hätte es nie gedacht, dass ich in Deutschland neben Hamburg noch eine neue Liebe bekomme. Und nun hat sie mich überfallen. Aber alles der Reihe nach.
Gestern bin ich am Abend aufgebrochen, um ein paar Tage in Hamburg zu verbringen. Dem Schneechaos in Windischgarsten entfliehen. Dachte ich. Ab Regensburg dichter Schneefall, ab Hof Schneefahrbahn. Aber es ging ganz gut. Übernachtung in Weimar. Etap-Hotel.

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Frühstück in der Stadt. Und schon hat es mich erwischt. Weimar ist einfach eine schöne Stadt. Ich kann noch gar nicht sagen warum. Gemütliches Frühstück in einem Kaffee. Mit Pot und Laugenbrezel. Dann schmökern in einer Buchhandlung, was sonst. Spaziergang und Fahrt nach Buchenwald. Die Sonne kommt durch die Wolken. Eine herrliche Landschaft tut sich auf. Bin begeistert. Trotz der schrecklichen Geschichte an diesem Ort.

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Nach vier Stunden fahre ich wieder zurück nach Weimar. Spaziergang durch die Altstadt, ein Pot und ein Himbeerkuchen, lesen.
Eigentlich wollte ich am Abend weiterfahren nach Hamburg. Aber ich entschließe mich zu bleiben. Also noch einmal zum Hotel, einchecken, schnell die Mails abrufen und dann wieder in die Stadt. Ich will ins Kino. Sargon. Ein französicher Film. Arthouse. In einem schnuckeligen Kino. Es hat zwar keine Popcorn, aber dafür bekomme ich Erdnussen in einer Glasschale und dazu ein Glas Rotwein. Bin abermals begeistert.

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Auch der Film war super. Also eine kleine Empfehlung für alle und eine große für Birgit. Schnell noch eine Kleinigkeit essen und dann ab ins Hotel. Will mich ausschlafen. Für was, weiß ich noch nicht. Mal schaun, ob ich morgen schon weiterfahre oder noch einen Tag hierbleibe.